Eisbaden

Unter Eisbaden versteht man das Baden in Gewässern, die eine Temperatur von höchstens 15 Grad Celsius haben – gerne auch um den Nullpunkt herum. Wie der Name schon vermuten lässt muss zum richtigen Eisbaden auch eine Eisdekce vorhanden sein, in die man dann ein passendes Lock hackt,  um anschließend über dieses in das eisige Wasser zu steigen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da sich Badende schon mal im Eifer des Gefechts unter dem Eis verfangen können und dann ist die Gefahr groß, abzutreiben und in den eiskalten Gewässern zu ertrinken.

Verwandte Bereiche sind auch das Winter- bzw. Eisschwimmen und das Winterbaden – diese haben jedoch alle eines gemeinsam – durch den Kältereiz soll das Immunsystem gestärkt werden. Aber wie bei anderen Sportarten auch muss der Körper für diese Betätigungen trainiert werden. Während die Aktivitäten zum Beispiel im Bereich des Kraftsportes zum Ziel haben, in kürzester Zeit möglichst viel Energie in Bewegung umzuwandeln, muss der Körper der Eisbader bei einsetzendem Kältereiz die Energiereserven schnellstmöglich in Wärme umwandeln, um einer Unterkühlung aus dem Weg zu gehen. Daher sollte man den Anfängern und Ungeübten in diesem Bereich auch eher davon abraten, solch eine Aktion spontan zu unternehmen – dies kann schnell nach hinten los gehen.

Bei all diesen Bereichen, die mit intensiver Kälte zu tun haben, sollte man jedoch darauf achten, den Kopf weitestgehend zu schonen – auch die Hände und Füße sollten dabei bedacht werden, da diese Teile des Körpers aufgrund ihrer dezentralen Lage schneller auskühlen und somit diese mitunter doch extremen Temperaturreize daher nicht so gut verkraften können, wie der Rest des Körpers.